25.05.2015, von Patrick Lange

Einen Tag lang überraschende Übungen

Hagen. Wie schon im Vorjahr nahm die THW Jugend wieder am 24h-Dienst der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hagen Nord teil.

Einen Tag lang unter Strom. - So auch in diesem Jahr das Motto des 24h-Dienstes der THW Jugend. Es sollte der Auftakt für ein aufregendes und spannendes Pfingstlager werden!

Gemeinsam mit der Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Hagen Nord wurden verschiedene Szenarien in Form von Übungseinsätzen innerhalb Hagens simuliert.

Zu Beginn waren die Junghelfer des Ortsverbands Hagen als Statisten im Einsatz. Laut Szenario ist eine Bergungsmission eines Säuretanks missglückt. Nun seien mehrere Junghelfer mit der Chemikalie verseucht. Aufgabe mehrere Jugendfeuerwehren aus Hagen war die Eindämmung sowie Neutralisierung der gefährlichen Chemikalie (hier übrigens H2O) und die Versorgung der verletzten THW Junghelfer.

Als nächstes galt es eine verunglückte Person an einer Böschung in der Nähe des Hengsteysee zu retten. Mittels Schleifkorb und vereinter Muskelkraft von THW Jugend und Jugendfeuerwehr konnte die Person gerettet werden.

In einer Fahrzeughalle (zufälligerweise die THW eigene) soll es zu einem Brand gekommen sein. Vermisste Personen sollen aus der Halle durch die Jugendlichen des THW gerettet werden. In der Zwischenzeit soll ein Gastank neben der betroffenen Fahrzeughalle durch die Jugendfeuerwehr gekühlt werden um eine Gasexplosion zu verhindern.

Am Abend hieß es dann "Ab in den Wald". Hier sollte gemeinsam eine Person aus einer Entwässerungsröhre gerettet werden. Gemeinsam lösten THW Jugend und Jugendfeuerwehr diese knifflige Aufgabe bei Anbruch der Dunkelheit.

Bei einem gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft der Freiwilligen Feuerwehr Boele/Kabel wurde der Tag rückblickend bewertet. Alle haben dazu und voneinander gelernt.

Für die THW Jugend war der Tag aber noch nicht vorbei. Jugendbetreuer Patrick Lange verabschiedete sich gegen Mitternacht von seinen Junghelfern. Aber statt den Heimweg anzutreten schlich er auf Socken zurück in sein Büro. Gegen halb eins alarmierte er mit einem Sirenensignal über die Musikanlage des Ortsverbands die Junghelfer zu einer weiteren Nachtübung gemeinsam mit einigen Helfern der Beleuchtungsgruppe.

Gegen zwei Uhr hieß es dann "Gute Nacht und bis Morgen - oder eher später!" Am Sonntag standen zwei Ausflüge an. Zum einen in das Muttental nach Witten und in das Planetarium nach Bochum.


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